2012 Teneriffa-Madeira oder die Überstellung der Nautica

Durch Zufall kam ich zu der Möglichkeit bei der Überstellung der Nautica von Teneriffa nach Spanien dabei zu sein. Von Beginn an war ich mir nicht sicher, ob ich mitmachen soll, doch die Verlockung erstmals auf dem Antlantik zu segeln, war zu groß, sodass ich meine Bedenken in den Wind geschossen habe und an einem Montag im Februar in Teneriffa gelandet bin.

Der Weg vom Flughafen zur Marina war eigentlich bis zum Busbahnhof in Santa Cruz sehr einfach, doch dann war mir der Weg zur Marina duch eine Baustelle verwehrt, die ich großräumig umgehen musste. Als ich endlich angekommen bin, war mal chillen angesagt, da ich um 14 Uhr der erste Mitsegler war und mir der Skipper erklärt hat, dass wir heute sowieso nicht mehr auslaufen.

Das war für mich irgendwie ganz anders als bei meinen bisherigen Überstellern, denn da hatten wir immer schon abgelegt, da war ich noch nicht mal richtig am Boot angekommen (im Nachhinein muss ich sagen, dass ein paar Stunden zur Eingewöhnung oder ein ganzer Tag bei einer längeren Route sicher nicht schlecht sind).

Über den Nachmittag verteilt sind die beiden weiteren Mitsegler eingetroffen und der Skipper hat die Einweisung gleich mal auf Dienstag verschoben, da wir sowieso nicht gleich in der Früh auslaufen werden, also können wir ruhig erst am Dienstag einkaufen und anschließend kann er die Einweisung machen. So nebenbei habe ich festgestellt, dass diese Yacht nicht über die gewohnte Ausstattung verfügt, die ich gewohnt war. Es fehlte zB ein GPS Plotter, Dusche, generell warmes Wasser (mit kaltem Wasser abwaschen) und von vielen weiteren Dingen vermisste ich am allermeisten den Kühlschrank. Danach wurde mir noch erklärt, dass es bei den deutschen Nachbarn verpönt ist bei einem Übersteller Alkohol zu trinken und ich mich schmerzlich von meinem guten-Abend-Bier verabschieden musste. Weiterlesen

Paragleiten Schnuppern

Am 14. Oktober 2012 sind Monika, Andreas & ich zum Paragleiten Schnuppern nach Ternberg gefahren. Ich glaube Monika wusste bis sie den Schirm in der Hand hatte nicht sicher, ob sie überhaupt mitmachen soll, aber bereut hat es keiner von uns. Obwohl ich den Hang beim ersten Versuch auf 3 Etappen nehmen musste und einen guten Teil davon auf dem Bauch absolvierte ließen wir uns den Mut nicht nehmen. Weiterlesen

Wie kam ich zum Segelschein?

Wie viele große Seglerkarrieren begann auch meine im Herbst in einem müffligen Gast-, nein in einem Wirtshaus 🙂

Weiters wurde mir erklärt, dass ich bevor ich als Skipper stolz hinaussegeln kann, noch den Segelschein für die Binnengewässer, einen Erste Hilfe Kurs & einen Funkerschein brauchen würde.

Doch Hannes und ich ließen uns nicht abschrecken und haben gleich mal mit dem A-Schein begonnen, wobei ich noch gerne an meine Übungsfahrten auf dem Neusiedlersee zurückdenke, wo ich leider seit der Prüfung keine Jolle mehr ausgeliehen habe (muss ich unbedingt mal nachholen … seit ca. 10 Jahren).

Weiters ist mir die Funkerprüfung in Passau sehr gut im Kopf geblieben, wo ich mir nachdem ich als erster von uns die Prüfung abgelegt hatte gleich einige Weißbier genehmigen mußte um mein Unverständnis für die Funkerprüfung hinunterzuspülen.

Zu guter letzt habe ich beim Ernst neben meinen FB 2 auch noch den FB 3 absolviert & muss zwar sagen, dass der Ernst so seine Ecken & Kanten hat, aber es gibt 2 Dinge die ich bis heute sehr an ihm schätze:

  1. Er hat uns beim Übungstörn ab der ersten Ausfahrt steuern lassen, auch wenn die erste Ausfahrt gleich in der Muring endete.
  2. Wenn man den Kurs bei Ernst durchsteht, dann kann man mit dem Gelernten auch immer ruhig zur Prüfung antreten.